Wir sind ein Team von mehreren Student*Innen der Goethe-Universität Frankfurt, die sich gemeinsam mit drei Mentor*Innen ehrenamtlich für das Projekt engagieren:

Dorothee Schneiders, Master Erziehungswissenschaften
»Nachdem ich zuerst im naturwissenschaftlichen Bereich ein Studium begonnen hatte und ich innerhalb eines Semesters schnell herausgefunden hatte, dass Erziehungswissenschaften mein persönlicher Traumstudiengang ist, war die Verwirrung bei vielen Menschen in meinem Umfeld sehr groß. Die meisten dachten, ich werde später Mal als Sozialarbeiterin oder im Kindergarten arbeiten. Somit fing ich an, mich mit den verschiedenen beruflichen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Da ich selbst zu Beginn des Studiums nicht wusste, wo ich später mal beruflich hin möchte, freue ich mich an der Gestaltung der Messe mitwirken zu dürfen. Für uns Geisteswissenschaftler*Innen gibt es so viele verschiedene berufliche Perspektiven und Bereiche, die viele noch nicht kennen. Ich wünsche mir, dass wir mit der Messe genau auf diese Bereiche aufmerksam machen und dem ein oder anderen helfen können, seinen Traumberuf zu finden.«

Simon Kleinheins, Politologie mit Nebenfach VWL & Geschichte mit den Nebenfächern Griechisch und Latein
»„Und was macht man damit?“ „Kann man damit auch Geld verdienen?“ Solchen Fragen muss man sich als Student der Geistes- und Sozialwissenschaften regelmäßig stellen. Ich verweise dann oft darauf, dass ich vor allem deswegen studiere, weil mich Geschichte interessiert, und dass es doch nicht sein kann, dass man die Dinge primär nur danach bewertet, ob sie ökonomisch verwertbar sind. Trotzdem nagt diese Frage an mir. Denn natürlich bin ich mir der Tatsache bewusst, dass man für seinen Lebensunterhalt arbeiten muss und dass man es als Geistes- und Sozialwissenschaftler schwieriger hat, einen Arbeitsplatz zu finden. Deswegen bin ich Mitglied bei der Projektgruppe „Karriere für den Geist“ geworden. Damit weniger Menschen bei der Wahl des Studiums vor der Entscheidung stehen, entweder ein interessantes Fach zu studieren oder eines mit der Perspektive auf einen  gut bezahlten Arbeitsplatz.«

Daniel Krampe, Master Politikwissenschaft, Deutsche WertpapierService Bank
»Die Messe „Karriere für den Geist“ hat einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Goethe-Universität Frankfurt am Main inne. Bereits zum fünften Mal in Folge organisieren Studenten für Studenten die in dieser Form deutschlandweit einzigartige Berufsmesse. Angehende Geistes- und Sozialwissenschaftler*Innen können sich hier über vielfältige Berufs- und Einstiegsmöglichkeiten informieren und beraten lassen sowie erste wertvolle Kontakte zu Unternehmen knüpfen.«

Sarah Stuckhardt, Master Geographien der Globalisierung – Märkte und Metropolen & Master Moving Cultures – Transcultural Encounters
»Geistes- und Sozialwissenschaftler*Innen haben unglaublich viele Berufsmöglichkeiten. Das ist Einigen nicht so bewusst, Andere fühlen sich davon überfordert. Die Karrieremesse für den Geist ist eine super Gelegenheit, um sich Überblicke zu schaffen, welche Optionen es gibt und welche davon für einen selbst in Frage kommen. Die Aussteller*Innen können im Gegenzug um qualifizierte Nachwuchskräfte werben. Diesen Austausch zu organisieren und fördern ist auch für mich eine persönliche Bereicherung.«
Inga Steinhauser, Bachelor Geschichte mit den Nebenfächern Germanistik und Soziologie
»Als ich nach dem Abitur den Gedanken geäußert habe, dass ich gerne Geschichte, Germanistik und Soziologie studieren möchte, hörte ich neben der allseits bekannten Frage: „Und was macht man dann damit?“ besonders von Mitschülern, die Medizin oder Jura studieren wollten, also Studiengänge mit ganz klaren Berufsbildern, ein „Ja, dann mach mal.“. Ich wurde nicht ernst genommen. Ich selbst habe auch immer nur an eine universitäre Karriere und die naheliegenden Berufsfelder wie Presse und Verlag gedacht. Als ich dann an die Uni gekommen bin, habe ich unter anderem durch die Messe „Karriere für den Geist“ überhaupt erst richtig erfahren, dass es auch in Firmen wirkliche Berufsmöglichkeiten gibt. So bin ich umso glücklicher, jetzt an der Messe mitzuarbeiten und vielleicht auch anderen Studenten und auf der anderen Seite auch Unternehmen ein A-Ha-Erlebnis zu verschaffen und dafür zu sorgen, dass Studenten der Geistes- und Sozialwissenschaftler und ihre Kompetenzen ernster genommen werden.«

Mentoren:

Jens Blank, Gruppenleitung - Gruppe Karriere und Stipendien, Studien-Service-Center
»Mich fasziniert es, dass sich Deutschlandstipendiat*innen – trotz zahlreicher universitärer und außeruniversitärer Verpflichtungen – einem Projekt verschreiben und viele zusätzliche Stunden ihrer Freizeit in ein neues Vorhaben investieren. Die vielfach beschworene „Verkopftheit“ der Universität existiert dabei gar nicht, denn unsere Studierenden sind in allen Lebenslagen regelrechte „Macher*innen“, die in verschiedenen Situationen erlerntes Wissen in die Praxis transferieren. Es macht große Freude, die Studierenden bei dem Projekt zu begleiten und bisweilen erlebt dabei auch der Mentor einen wertvollen „Aha-Effekt“.«

Jacqueline Wagner, B.A. Germanistik/BWL, Lektorin New Media bei den S. Fischer Verlagen
»Die Messe „Karriere für den Geist“ ist eine große Chance. Geistes- und Sozialwissenschaftler werden leider oftmals unterschätzt. Ihnen wird nachgesagt, sie seien lebensfremd und nicht tauglich für die freie Marktwirtschaft. Doch das ist nicht der Fall, wie man auch an meinem Werdegang sieht! Tatsächlich sind Geistes- und Sozialwissenschaftler u.a. besonders geschult darin, kritische Fragen zu stellen, Sachverhalte genau zu untersuchen und fundierte Lösungen zu finden. Und genau das machen wir mithilfe der „Karriere für den Geist“ deutlich – sowohl den Unternehmen, also auch den Studierenden selbst. Es wird in jedem Fall spannend, neue Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen und den GS-Wissenschaften ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung neu aufzuzeigen. Ich freue mich auf eine Messe, die Grenzen überwindet und bereits jetzt eine Vorreiterrolle eingenommen hat.«

Oliver Bill, Director Business Development, Homburg & Partner
»Der Schritt in den ersten Job, ist für alle Studenten gleichermaßen spannend und wegweisend. Neue Kolleginnen und Kollegen einzuarbeiten und nachhaltig erfolgreich zu machen, ist für mich heute der schönste Teil an der Aufgabe als Führungskraft. Daher freue ich mich, dieser Passion auch als Mentor im Rahmen dieses universitären Engagements nachzukommen zu dürfen. Gemeinsam verbinden wir als Team unsere Erfahrungswerte im Projekt „Karriere für den Geist“ um die Erfolgsgeschichte dieser einzigartigen Karriere-Messe fortzuschreiben